Rodeneck, wo weiland Ritter weilen

Friedrich von Rodank hatte eine gute Nase, als er 1140 sein Schloß Rodenegg
auf dieser Felsnadel hoch über der Rienzschlucht erbauen ließ:
es blieb uneinnehmbar und besticht heute noch durch seine kraftvolle
Schönheit.
Einmalig ist auch der Freskenzyklus zur Iwein-Sage in der Trinkstube des Schlosses,
Anfang des 13. Jahrhunderts gemalt und erst 1972 wiederentdeckt. Rodeneck liegt
sonnig, breit und liebenswert am sanften Hang: stattliche Bauernhöfe,
gepflegte Gasthäuser, die freiliegende Kirche zwischen Dorf und Schloß und
darüber jede Menge Natur, Wiesen und Wälder bis zur weitläufigen
Rodenecker Alm auf über 1800 m Höhe. Sie wandern, steigen auf einen
der sanften Gipfel und bewundern die mächtige Dolomitenbergwelt, Sie lassen
sich in einer der Almhütten bewirten und erleben schöne ruhige Stunden
bis zur Rückkehr in Ihren Ferienort Rodeneck. Im Winter ist die Rodenecker
Alm ein wunderbares Langlaufgebiet, einsam, sonnig, unvergleichlich schön.

Almabtrieb Rückkehr im Herbst
Besonders sehenswert der Almabtrieb der Kühe in Rodeneck!
Das Vieh kehrt von den Almen in die Täler zurück und Südtirol
feiert. Beim traditionellen Almabtrieb, meist im September, werden die Kühe,
Schafe, Ziegen und Pferde wieder in ihre Ställe getrieben. Besonders die
Kühe sind schön geschmückt: Die Leitkuh und die darauf folgenden
Kühe tragen Kränze aus Tannengrün, verziert mit Sprüchen
und kunstvollen Stickereien.
Die Bäuerinnen verköstigen meist die Schaulustigen mit
guten Krapfen und mehr, auch an Trank fehlt es nicht. Ein richtiges
Fest also, das den Herbst und die kalte Jahreszeit einläutet.
Umrahmt wird die Veranstaltung meist mit volkstümlicher Musik,
den "Goasslschnöllern" oder einer Volkstanz- oder
Schuhplattlergruppe.

Schloss Rodeneck
Schloss Rodenegg ist eine der größten und stärksten
Wehrburgen ihrer Zeit im Lande. Sehenswert die berühmten 1973
entdeckten Fresken zur "Iwein-Sage" (Anfang 13. Jh.).
Friedrich von Rodank hatte eine gute Nase, als er
1140 sein Schloss Rodenegg auf dieser Felsnadel hoch über
der Rienzschlucht erbauen ließ: es blieb uneinnehmbar und
besticht heute noch durch seine kraftvolle Schönheit. Einmalig
ist auch der Freskenzyklus zur Iwein-Sage in der Trinkstube des
Schlosses, Anfang der 13. Jahrhunderts gemalt und erst 1972 wiederentdeckt.
Führungen:
täglich, außer Montag, vom 15. Mai bis 15. Oktober, um 11.00 und
15.00 Uhr,
in der Zeit vom 15. Juli bis 31. August auch um 16.00 Uhr.
Gruppenführungen nur nach Terminvereinbarung.
Infos: Tel. 0472 454056
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